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Salam Riazy wurde im Jahr 1982 geboren. Er ist Absolvent der Hochschule Heidelberg für Musiktherapie, der Klangakademie Worms, der Fakultät für Musik der Universität der Künste Teheran und der Fakultät für Sprache und Literatur der Freien Universität Teheran. Riazy ist ein Dichter, Komponist, Musiktherapeut und Klangtherapeut, auch auf seine Erfahrungen als Redakteur des Monatsmagazins „Gozaresh Musighi“ (per.: Musikbericht) kann hingewiesen werden. Dieser Künstler hat auch zahlreiche Fachartikel im Bereich Musik und Musiktherapie in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht.
Salam Riazy ist bekannt für das Modell „Beständigkeit der Erinnerung; Ein präventives musiktherapeutisches Angebot für das schwindende Gedächtnis”. Darüber hinaus führte er die „Stimmgabeltherapie” in Iran ein und entwickelte das Instrument „changeTan”. Zu seinen weiteren Aktivitäten gehört die Übersetzung aus dem Englischen ins Farsi, bei der er die philosophische Gedichtsammlung „Barely More Empty” des griechischen Dichters Andreas A. Georgalidis im Sommer 2021 mit Unterstützung des Patizeh-Verlags auf den Markt brachte.
Er hat drei Musikalben veröffentlicht: „zwischen null“, „Piadeh“,und „Az Bushehr“.

Musiktherapeutische Tätigkeiten

Seit 2022
Musiktherapeut
Im „Helios Klinikum Emil von Behring“, Berlin
Aktive und rezeptive Musiktherapie in der Palliativmedizin und Geriatrie

Musiktherapeut
Im „Pro Seniore“ Eichborndamm, Berlin
Aktive und rezeptive Musiktherapie mit Menschen mit motorischen und kognitiven Störungen

2021
Musiktherapeut und Klangtherapeut
Eigene Praxis für Musiktherapie und Klangtherapie, Iran
Rezeptive Musiktherapie und Klangtherapie zur Begleitung und Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung

2020
Konzeptentwurf von changeTan
Einem musiktherapeutschen Seiteninstrument
Eine signifikante Übertragung von Schwingungen auf den Körper, Iran

2019
Leiter für musiktherapeutische Förderung
Durchführung von „Reise und Klang“ in der Natur, Iran
Aktive und rezeptive Musiktherapie in den Bereichen Vitalität und Affektivität

2018
Musiktherapeut und Klangtherapeut
Einführung von Tonpunktur und Klangmassage, Vietnam
Rezeptive Klangtherapie mit Stimmgabel

2016 – 2019
Leiter für musiktherapeutische Förderung
Durchführung von Workshops zum Thema Prävention und Gesundheitskultur im In- und Ausland
Unterstützung gesundheitsfördernder Entwicklungsprozesse

2017
Entwicklung des Modells Beständigkeit der Erinnerung
Ein präventives, musiktherapeutisches Angebot für das schwindende Gedächtnis, Heidelberg/ Deutschland

2016 – 2018
Musiktherapeut und Sozialbetreuer
Im Seniorenheim „Maria Von Graimberg Haus“, Heidelberg
Begleitung von Menschen mit Demenz

Leiter für musiktherapeutische Förderung
Durchführung eines Trommelkreises für Menschen mit geistigem Handicap und Autismus bei „Communi-Care“, Heidelberg
Aktive Musiktherapie zur Stimmungsaufhellung und Steigerung der geistigen und körperlichen Aktivität

2015
Musiktherapeut und Sozialbetreuer
An der „Agaplesion Bethanien Lindenhof“, Heidelberg
Aktive und rezeptive musiktherapeutische Begleitung für Demenzkranke

2014 – 2015
Musiktherapeut
An der „Stadtresidenz Heidelberg“, Heidelberg
Aktive und rezeptive musiktherapeutische Begleitung für Demenzkranke

2014
Seminarleiter für musiktherapeutische Förderung
Mukö
Durch Musik zur Harmonie im eigenen Körper, Weltweit

2013
Forschung über “Zār”
In Ethnomusiktherapie Ritual aus Khārg, einer Insel im Persischen Golf
Musiktherapeutischer Wirkung bei Symptome Schizophrenie, Deutschland

2012 – 2013
Co-Therapeut
Für verhaltensauffällige Jugendliche an der „Stiftung Rehabilitation Heidelberg“, Heidelberg
Aktive Musiktherapie zur Förderung von Selbst- und Fremdwahrnehmung

Praktikum
Im Bereich Neurologie, Rehabilitation und Krebserkrankung, Österreich

Künstlerische Tätigkeiten

2022
Deutsche und persische Gedichtlesung mit Musik Aufführung
Weltweite Lesung
Auf Einladung des Instituts für Iranistik an der freien Universität Berlin

2021
Veröffentlichung des Buches
„kamabish khalitar“
Eine Poesie Übersetzung aus dem Englischen ins Farsi, Iran

2017
Veröffentlichung des Albums
Az Bushehr
Audiolandschaft aus dem Süden Irans, Deutschland/Iran

2016
Filmmusik
Komposition
Pouya von Shahbaz Noshir – Erhalt von mehr als vierzehn internationalen Auszeichnungen

Veröffentlichung des Albums
Piade
Ein Gefühl von Tanz und Bewegung, Deutschland

Klavierkonzert
John Cage
In der Musikreihe „Musik nach Maaß“, Heidelberg

Klavierkonzert
Improvisation
Für den „Berufsverband der Präventologen“, Hannover

Aufführung eine Improvisation Projekt
Metamorphose von Ovid
Für Instrumentalisten, Sänger, Tänzer, Schauspieler, Poeten, Maler und Filmer, Berlin

2015
Veröffentlichung des Albums zwischen null
Improvisation mit Fares Ishaq, Deutschland

Filmmusik
Komposition und Aufführung
The Immigrant von Charlie Chaplin
14. Stummfilmfestival in Heidelberg

Improvisation
Duett Klavier und Klarinette
In der Stadtresidenz Heidelberg (mit Fares Ishaq), Deutschland

2014
Arrangement
Lieder aus „Maalula“
Für den gemeinnützigen Verein zur Unterstützung von Maaloula in Syrien, Heidelberg

Filmmusik
Komposition und Aufführung
Hadji-Agha The Cinema Actor von Ovanes Ohanian
13. Stummfilmfestival in Heidelberg

Skills

Fachwissen
Schul- und Universitätsabschlüsse
Risikomanagement
Sprachkenntnisse
Zusatzqualifikationen

Teamfähig
Kreativ
Empathie
Ausstrahlung
Intelligenz

Kompetenzen

Zertifizierung und Mitgliedschaft zum Musiktherapeut in der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMtG), Berlin

Certified Neurologische Musiktherapie (NMT), USA/Niederlande

Zertifizierung Integrative Validation (Nach Richard), Heidelberg

Zertifizierung respectare – Begleiten, begegnen und berühren in Pflege und Therapie, Heidelberg

Mitgliedschaft zum Honar Credit Fund

Sprachen
Deutsch
Persisch
Englisch
Kiswahili
Studium

2020 – 2021
Diplom und Zertifizierung zum Stimmgabel-Klangtherapeut an der Klangakademiestimmgabeln, Worms

2011 – 2013
Masterstudium Musiktherapie an der Fachhochschule Heidelberg

2006 – 2009
Masterstudium in Musikkomposition an der Kunstuniversität Teheran, Iran

2001 – 2006
Bachelorstudium an der Azad Universität in Teheran in dem Fach Kiswahili Sprache und Literatur, Iran

Meine Geschichte und die Musik

Meine Liebe zur Musik begann in meiner Kindheit. Ich besuchte den Kindergarten, wo ich unter der Anleitung von Herrn Masoud Shahini mit dem Alphabet der Musik und einem Instrument namens Keybord – damals nannte es jeder Orgel – in Bushehr begann. Er war mein erster Musiklehrer.
Während meiner Grundschulzeit hatte ich eine Zeit lang klassischen Klavierunterricht bei Herrn Asghar Ghorbani. In der Mittelschule schloss ich mich den Schülerchören an und spielte als Musiker Klavier und Keybord. Später wurde ich mit Saxophon, Klarinette, Trompete und großen Trommeln vertraut. Nebenbei spielte ich auch lokale Bushehr-Instrumente wie Dammam, Zarb, Dayereh und Senj im Rahmen von Veranstaltungen. Dies ermöglichte mir, Bühnenerfahrung in verschiedenen Formen zu sammeln. Wir wissen, dass eine Bühnenaufführung oder ein Konzert für jeden Musiker eine Voraussetzung ist. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrung in meiner Jugend gemacht habe. In dieser Zeit waren Herr Saeed Ahmadi und Herr Ali Reza Rezaei meine Mentoren und Motivatoren. Mit dem Eintritt ins Gymnasium wurde meine musikalische Aktivität weniger und ich entwickelte Interesse an Poesie und Literatur. Nach der Vorbereitung für das Universitätsstudium verliebte ich mich in das Saxophonspiel und begann es in Teheran im Unterricht des verstorbenen Herrn Parviz Shahbazi zu lernen. Auf seinen Vorschlag hin habe ich die Musiktheorie unter der Anleitung seines alten Freundes, Herrn Oberst Ahmadvand, einem Militärmusiklehrer, gelernt.
An einem Sommernachmittag auf der Insel Kish lernte ich einen Musiker kennen, dank der Musik wurden wir Freunde. Er brachte mich zu Herrn Hamidreza Dibazar in Teheran und ich lernte mit ihm Hörverständnis, Musikanalyse, Grundlagen der Musik, Harmonie, Kontrapunkt, Form und Komposition, um an der Universität zu studieren. Auf seine Empfehlung hin nahm ich die Grundlagen der Musikaufführung und Kreation in der iranischen Musik bei Herrn Sharif Lotfi und für Solfege und Musikdiktat bei Herrn Amir Eslami teil. Dank der Ermutigung dieser drei Ehrenmänner habe ich im Masterstudium Komposition an der Fakultät für Musik der Universität der Künste Teheran studiert. Neben des Studiums bei diesen herausragenden Professoren der Fakultät haben Herr Ahmad Pejman, Herr Nader Mashayekhi und Herr Mehran Rouhani den größten Einfluss auf mich ausgeübt.
Vor dem Eintritt in die Universität bereitete mich Herr Ali Reza Afshar auf das Klavierrepertoire der vier Musikkonservatorien vor. In dieser Zeit erhielten mein Cousin Soroosh Riazi, ein Musiker und Musikkritiker, und ich mit Hilfe der Musik die Erlaubnis, die Musikzeitschrift „Gozareshe Musighi” vom Ministerium für Kultur und Islamische Führung zu veröffentlichen, obwohl einige Jahre seit der Antragstellung vergangen waren. Meine offizielle Rolle in der Zeitschrift war die des Chefredakteurs; Natürlich schrieb ich auch Artikel und führte Interviews. Gleichzeitig mit dem Auf und Ab der Magazingeschäfte und des Studentenlebens begann ich, Geschichte und Musiktheorie, Solfege und Instrumentenkunde am Konservatorium von Teheran und an der angewandten Wissenschaftsuniversität zu unterrichten.
In all dieser Zeit war ich damit beschäftigt, Musik für Filme, Theater und Alben zu komponieren und Konzerte an verschiedenen Orten durchzuführen.

Meine Geschichte und die Musik

Meine Liebe zur Musik begann in meiner Kindheit. Ich besuchte den Kindergarten, wo ich unter der Anleitung von Herrn Masoud Shahini mit dem Alphabet der Musik und einem Instrument namens Keybord – damals nannte es jeder Orgel – in Bushehr begann. Er war mein erster Musiklehrer.
Während meiner Grundschulzeit hatte ich eine Zeit lang klassischen Klavierunterricht bei Herrn Asghar Ghorbani. In der Mittelschule schloss ich mich den Schülerchören an und spielte als Musiker Klavier und Keybord. Später wurde ich mit Saxophon, Klarinette, Trompete und großen Trommeln vertraut. Nebenbei spielte ich auch lokale Bushehr-Instrumente wie Dammam, Zarb, Dayereh und Senj im Rahmen von Veranstaltungen. Dies ermöglichte mir, Bühnenerfahrung in verschiedenen Formen zu sammeln. Wir wissen, dass eine Bühnenaufführung oder ein Konzert für jeden Musiker eine Voraussetzung ist. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrung in meiner Jugend gemacht habe. In dieser Zeit waren Herr Saeed Ahmadi und Herr Ali Reza Rezaei meine Mentoren und Motivatoren. Mit dem Eintritt ins Gymnasium wurde meine musikalische Aktivität weniger und ich entwickelte Interesse an Poesie und Literatur. Nach der Vorbereitung für das Universitätsstudium verliebte ich mich in das Saxophonspiel und begann es in Teheran im Unterricht des verstorbenen Herrn Parviz Shahbazi zu lernen. Auf seinen Vorschlag hin habe ich die Musiktheorie unter der Anleitung seines alten Freundes, Herrn Oberst Ahmadovand, einem Militärmusiklehrer, gelernt.
An einem Sommernachmittag auf der Insel Kish lernte ich einen Musiker kennen, dank der Musik wurden wir Freunde. Er brachte mich zu Herrn Hamidreza Dibazar in Teheran und ich lernte mit ihm Hörverständnis, Musikanalyse, Grundlagen der Musik, Harmonie, Kontrapunkt, Form und Komposition, um an der Universität zu studieren. Auf seine Empfehlung hin nahm ich die Grundlagen der Musikaufführung und Kreation in der iranischen Musik bei Herrn Sharif Lotfi und für Solfege und Musikdiktat bei Herrn Amir Eslami teil. Dank der Ermutigung dieser drei Ehrenmänner habe ich im Masterstudium Komposition an der Fakultät für Musik der Universität der Künste Teheran studiert. Neben des Studiums bei diesen herausragenden Professoren der Fakultät haben Herr Ahmad Pejman, Herr Nader Mashayekhi und Herr Mehran Rouhani den größten Einfluss auf mich ausgeübt.
Vor dem Eintritt in die Universität bereitete mich Herr Ali Reza Afshar auf das Klavierrepertoire der vier Musikkonservatorien vor. In dieser Zeit erhielten mein Cousin Soroosh Riazi, ein Musiker und Musikkritiker, und ich mit Hilfe der Musik die Erlaubnis, die Musikzeitschrift „Gozareshe Musighi” vom Ministerium für Kultur und Islamische Führung zu veröffentlichen, obwohl einige Jahre seit der Antragstellung vergangen waren. Meine offizielle Rolle in der Zeitschrift war die des Chefredakteurs; Natürlich schrieb ich auch Artikel und führte Interviews. Gleichzeitig mit dem Auf und Ab der Magazingeschäfte und des Studentenlebens begann ich, Geschichte und Musiktheorie, Solfege und Instrumentenkunde am Konservatorium von Teheran und an der angewandten Wissenschaftsuniversität zu unterrichten.
In all dieser Zeit war ich damit beschäftigt, Musik für Filme, Theater und Alben zu komponieren und Konzerte an verschiedenen Orten durchzuführen.

Meine Geschichte und die Musiktherapie

Nach einer Einladung von Herrn Afshin Yadollahi, einem Psychiater und Textdichter, nahm ich an einem Workshop mit dem Titel „Transformation In Being” teil, der vom verstorbenen Farhad Gharib, einem Filmregisseur und Psychologen, in Teheran veranstaltet wurde. Obwohl dieser Workshop keine Verbindung zur Musik hatte, wurde er zu einem Wendepunkt in meinem Leben. Warum? Weil die Frage aufkam, was die Musik in sich birgt, dass sie sich auf Körper und Seele des Menschen auswirkt?
Ich vertiefte mich in Fragen dieser Art und fand „Musiktherapie” als Antwort; ein Phänomen, dessen rituelle Praxis in unserer Region im Süden des Iran seit etwa zwei Jahrhunderten besteht. Ich entschloss mich, dies ernsthaft und wissenschaftlich zu verfolgen. Ich bestand darauf, Musiktherapie unbedingt an der Universität und als eigenständiges akademisches Fach zu studieren. Ein solcher Studiengang existierte in den iranischen Universitäten nicht und war bis heute nicht definiert.
Also ging ich nach Deutschland und absolvierte schliesslich einen Studiengang in Musiktherapie an der Hochschule Heidelberg. Das theoretische Studium und die Praktikas im Bereich der Musiktherapie veränderten meine Sichtweise auf die Musik grundlegend. Während meines Studiums hatte Herr Thomas Keems den größten Einfluss auf mich. Nach meinem Abschluss spezialisierte ich mich in der Musiktherapie für Senioren an der Agaplesion Akademie und in der Musiktherapie für Autismus im Communi-Care Heidelberg und arbeitete als professioneller Musiktherapeut. Später erwarb ich einen spezialisierten Master in neurologischer Musiktherapie (NMT) an der Academy of Neurologic Music Therapy in den Niederlanden unter der Leitung von Herrn Michael Thaut, dem Gründer dieser Technik. Nach mehreren Jahren kontinuierlicher Arbeit erhielt ich von der Deutschen Musiktherapiegesellschaft eine offizielle internationale Anerkennung (DMtG) als Musiktherapeut.
In einer späteren Phase konzentrierte ich mich auf das Thema Klang und die Ausdrucksweise von Klängen, Schwingungen und akustischen Frequenzen. Daher habe ich einen Praxiskurs in der Klangwerkstatt in Berlin besucht und unter der Anleitung von Bernhard Deutz eine Ausbildung im Bau von Therapieinstrumenten absolviert. Als Ergebnis habe ich das Therapieinstrument „changeTan” im Iran entwickelt.
Ich habe auch einen spezialisierten Kurs in der Technik der „Stimmgabeltherapie” an der Klangakademie Worms in Deutschland unter der Leitung von Georg Garbowski absolviert und meine beruflichen Aktivitäten als Klangtherapeut erweitert.
Danach habe ich die Stimmgabeltherapie zum ersten Mal im Iran eingeführt und in theoretischen und praktischen Aktivitäten umgesetzt.
Seit dem Sommer 2022 bin ich in der palliativen Medizin und in der Psychiatrie tätig.